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Villeroy & Boch: Get the Look of Mord im Orient Express

VB1Wer bereits einmal das Vergnügen hatte eine Reise in dem original Venice Simplon Orient Express anzutreten, ist ihm sicher schon mal begegnet: dem luxuriösen Geschirr von Villeroy Boch, das eigens für die Ausstattung des Zuges kreiert wurde und sonst in keinem Geschäft der Welt erhältlich ist.

Auch den Leuten, denen dieses einmalige Reisevergnügen bisher verwehrt wurde, ist die deutsche Traditionsmarke aus Mettlach für hochwertiges Geschirr und Haushaltswaren natürlich ein Begriff. Um die Ausstattung möglichst realitätsnah zu gestalten, wurde in der Neuverfilmung von MORD IM ORIENTEXPRESS im Verleih der Twentieth Century Fox ebenfalls auf das hochwertige Geschirr gesetzt und die Glasserie BERNADOTTE war in vielen Einstellungen der Szenen aus dem Bordrestaurant neben dem hochkarätig besetzten Ensemble mit Hollywoodgrößen wie Kenneth Branagh, der neben der Hauptrolle des Hercule Poirot den Film auch insziniert hat, Penelope Cruz, Willem Dafoe, Judi Dench, Johnny Depp, Michelle Pfeiffer, Daisy Ridley und Josh Gad zu sehen. 

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© 2017 FOX

Dies war Grund genug für Twentieth Century Fox eine Partnerschaft mit dem Traditionshaus Villeroy & Boch zum weltweiten Kinostart von MORD IM ORIENT EXPRESS im November 2017 einzugehen. Die grundsätzliche Idee dahinter ist, dass der Markenartikler – in diesem Fall Villeroy & Boch - lizenzkostenfrei Inhalte nutzen darf um seine Marke positiv emotional aufzuladen und im Gegenzug Kommunikation für den Kinostart in Kanälen anbietet, die der Filmverleih über klassischen Medienbuchungen nicht erreichen kann - in diesem konkreten Fall waren das die Flagships Stores von Villeroy & Boch. Im Unterschied zu einem klassischen Testimonial Deal, beim dem auch entsprechendes Geld fließt, dürfen bei einem Promotionaldeal anlässlich eines Kinofilmes allerdings nicht die Schauspieler im Zusammenhang mit dem Produkt genannt werden, es ist aber durchaus möglich die Marken im Zusammenhang mit den jeweiligen Charakteren, die durch die Schauspieler im Film verköpert werden, darzustellen wenn es keine sogenannten Talent Restrictions gibt, also Ausschlussklauseln, die im Vorfeld festlegen, dass bestimmte Schauspieler auch innerhalb ihrer Rollen nicht im Zusammenhang mit Markenkooperationen abgebildet werden dürfen. Gründe hierfür können z.B. Testimonialdeals mit Wettbewerbsunternehmen oder einfach auch persönliche Vorbehalte der Schauspieler sein. Nicht immer liegt es so nah für das Filmstudio sich mit einem Markenartikler zusammenzuschließen um durch diese Form des Barterdeals zusätzliche Kommunikation für einen Kinofilm zu erlangen – oftmals finden diese Form der Cross-Promotions auch statt, wenn das jeweilige Produkt nicht im Film platziert ist, die Marke aber inhaltlich und auch was den Zielgruppenfit anbelangt zu dem Filmprojekt passt. 

Konkret sah die Kooperation zum Kinostart mit Villeroy & Boch so aus, dass der Partner am PoS eine dekorative MORD IM ORIENT EXPRESS Welt erschaffen hat mit einem gedeckten Tisch wie man ihn auch im Original Zug finden könnte – zudem gab es ein Gewinnspiel, das über verschiedenste Materialienam PoS und über den Online Store von Villeroy & Boch beworben wurde und bei dem die Teilnehmer einen Gutschein für eine Reise im original Venice Simplon Orient Express gewinnen konnten neben Geschirrsets von Villeroy & Boch. Flankierend begleitet wurde die Kooperation, die insgesamt in 12 europäischen Ländern stattgefunden hat, von außergewöhnlichen gemeinsamen Presseaktivitäten von nationalen Gewinnspielspots im TV bis hin zu Integrationen in regionalen Tageszeitungen und einer Food Blogger Reise durch die kulinarischen Stationen des Venice Simplon Orient Express. 

Die Neuverfilmung von MORD IM ORIENT EXPRESS hat alleine in Deutschland mittlerweile über 1 Millionen Besucher in die Kinos gezogen und man kann durchaus davon ausgehen, dass die Markenkooperationen, die zum Kinostart stattgefunden haben, wie auch die Kooperation mit Villeroy & Boch, einen nicht unerheblichen Anteil an diesem Erfolg haben. 

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Fotos: © 2017 FOX

BEO-Autorin: Jeannette Rüttgers